NEXUS Merkmale
Professionelle Qualität
NEXUS wurde für den professionellen Einsatz konzipiert. Neben der herausragenden Audioqualität wurde bei der Entwicklung auch auf eine außerordentlich hohe Zuverlässigkeit Wert gelegt – auch gegen äußere Einflüsse wie beispielsweise Stromausfall oder defekte Glasfaserkabel.
Ausgezeichnet von der Audio Engineering Society, Inc: Dr. Helmut Jahne, der geistige Vater der Stage-Tec-Wandler
Audioqualität
Erstklassige analoge Audiokomponenten sichern höchste Klangtreue bei Aufnahme, Abmischung und Beschallung. Die A/D- und D/A-Wandler liefern bis zu 133 dB(A) Dynamik, der Mikrofon-A/D-Wandler sogar 158 dB(A).
NEXUS erfüllt alle Anforderungen der IRT-Pflichtenhefte 3/2 und 3/5, auch für analoge Ein- und Ausgänge. Digitale und analoge Audiokomponenten wurden erfolgreich durch die Rundfunk-Betriebstechnik (RBT) Nürnberg sowie den italienischen und den Schweizer Rundfunk geprüft.
Glasfaservernetzung
Die Verkabelung des Systems wird auf ein Minimum reduziert. NEXUS-Basisgeräte werden ausschließlich mit Duplex-Glasfaserkabeln vernetzt, über die neben den Audiosignalen auch Wordclock und Steuerdaten verteilt werden. Das vermeidet Probleme bei der Installation weiträumig verteilter Systeme und im mobilen Einsatz.
Dezentrale Steuerung
Die Grundfunktionen eines Basisgeräts sind, dank eigener Steuerkarte, von Bedienrechnern und Glasfaserverbindungen unabhängig. Der Ausfall von Bedienrechnern hat deshalb keinerlei Einfluss auf die Tonübertragung im Audionetzwerk.
Das Nachrichtensystem von NEXUS nutzt alle im Basisgerätenetz verfügbaren Verbindungswege. Dadurch funktioniert es auch bei Ausfällen einzelner Glasfaserverbindungen oder Basisgeräte – das Audionetzwerk bleibt weitgehend kontrollierbar. Eventuell entstehende Teilnetze bleiben dabei für sich funktionsfähig.
Datenerhalt
Der Arbeitsspeicher auf der Steuerkarte XCPU jedes Basisgeräts ist batteriegepuffert. Bei Unterbrechung der Stromversorgung bleibt der letzte Zustand des Basisgeräts gespeichert. Wird das Basisgerät wieder mit Strom versorgt, stellt die Steuerkarte innerhalb weniger Sekunden den letzten Zustand der Baugruppen wieder her – das Basisgerät ist unmittelbar betriebsbereit.
Auch Systemeinstellungen und die Signalverteilung im Basisgerät sind Teil des Datenerhalts: Wird das gesamte NEXUS-Audionetzwerk eingeschaltet, nimmt es seinen letzten Zustand nach einigen Sekunden wieder ein. Das alles funktioniert autark im NEXUS-System unabhängig von den Bedienrechnern.
Selbstüberwachung
Die Basisgeräte überwachen ständig ihre eigenen Funktionen und den Zustand des Basisgerätenetzes. Unter anderem werden folgende Probleme erkannt und gemeldet:
- ausgefallene oder falsch gesteckte Baugruppen
- Ausfall von Glasfaserverbindungen
- Netzteilausfälle
- Ausfall der Synchronquelle
- Ausfall von Basisgeräten im Netz
- erschöpfte Verteilkapazität von Basisgeräten oder Verbindungen
Ausgefallene oder falsch gesteckte Interface-Baugruppen haben normalerweise keinen Einfluss auf sonstige Funktionen des Basisgerätes und anderer Baugruppen. Es können sogar Baugruppen im laufenden Betrieb getauscht werden.
Ausfallanzeigen
Fehlermeldungen werden im ganzen Basisgerätenetz verteilt und auf allen aktiven Bedienrechnern angezeigt. Das grafische Bedienprogramm protokolliert die Fehlermeldungen außerdem in einer Logdatei, um eine nachträgliche Fehleranalyse zu erleichtern.
Das grafische Bedienprogramm zeigt ausgefallene Baugruppen, Netzteile und Basisgeräte in der Systemdarstellung an und gibt so eine schnelle Übersicht über den Systemzustand. Ein spezielles Power-Check-Fenster bietet darüber hinaus detaillierte Informationen der Versorgungsspannungen in den Basisgeräten.
Redundanz
Zusätzliche Sicherheit durch Redundanz – NEXUS erlaubt den parallelen Einsatz einer Vielzahl von Ressourcen.
› Glasfaserverbindungen Zwischen den Basisgeräten können redundante Glasfaserverbindungen verlegt werden. Fällt eine Glasfaserverbindung aus, wird innerhalb eines Abtastwertes automatisch auf eine Reserveverbindung umgeschaltet.
› Synchronquellen Die automatische Quellenwahl bei Ausfall der aktuellen Synchronquelle ist fester Bestandteil von NEXUS. Steht keine externe Ersatzquelle mehr zur Verfügung, so wird auf den internen Taktgenerator eines Basisgerätes umgeschaltet.
› Netzteile Basisgeräte können mit redundanten Netzteilen bestückt werden, beispielsweise für den Betrieb an getrennten Stromkreisen. Fällt ein Netzteil (oder seine Stromversorgung) aus, so erfolgt die Versorgungsübernahme unterbrechungsfrei durch ein Reservenetzteil.
Service und Wartung
NEXUS ist weitgehend wartungsfrei konzipiert, selbst »analoge« Baugruppen müssen nicht mehr abgeglichen werden – es gibt keine Einstellpotenziometer. Der Wartungsaufwand beschränkt sich auf einen alle fünf Jahre durchzuführenden Austausch der Datenerhaltbatterie in der XCPU, sofern das System feststellt, dass diese erschöpft ist.
Ein Servicefall wird auf vielfältige Weise unterstützt:
› Ein Bedienrechner, beispielsweise ein Notebook-PC, kann zur Fehleranalyse jederzeit an beliebige Basisgeräte im Netz angeschlossen werden.
› Die grafische Systemdarstellung des Bedienprogramms zeigt die räumliche Position ausgefallener Baugruppen an.
› Alle Signalanschlüsse und Baugruppen sind von vorne zugänglich und können dadurch leicht überprüft werden.
› Alle Baugruppen können im laufenden Betrieb gezogen und gesteckt werden, ohne die Signale anderer Karten zu stören (Hot Swap).
› Ausgetauschte Karten werden innerhalb weniger Sekunden auf den aktuellen Zustand eingestellt.
› Die Firmware im gesamten Basisgerätenetz kann über einen Bedienrechner aktualisiert werden.
› Auf Wunsch ist ein Fernwartungssystem lieferbar, das einen schnellen und kostengünstigen Hersteller-Support via ISDN-, analoger Telefonleitung oder Internet ermöglicht.



