NEXUS Features
Protect Funktion
Um eine ungewollte Betätigung – beispielsweise durch Anwender an anderen Bedienrechnern – zu vermeiden, können Ausgänge systemweit vor Veränderungen geschützt werden.
Dieser Schutz umfasst die Parameter des Ausgangs, einen für diesen Ausgang gesetzten Koppelpunkt und die Parameter des zugehörigen aufgeschalteten Eingangs. Er wird im NEXUS-System realisiert und ist somit unabhängig von den Bedienrechnern.
Benutzerrechte vergeben
Zugriffsrechte erlauben und verbieten: Für jeden Anwender kann der Zugriff auf eine frei konfigurierbare Auswahl von Ressourcen beschränkt werden.
Die Benutzerrechte schränken die Ansicht und Bedienbarkeit des Koppelfeldes ein: Eingänge, Ausgänge und Bearbeitungskanäle sind für den jeweiligen Anwender bedienbar oder gesperrt. Auch Systemeinstellungen können blockiert werden, beispielsweise die Einstellung des äquivalenten Fullscale-Pegels oder der Abtastfrequenz.
Die Vergabe von Benutzerrechten unterscheidet zwischen drei Alternativen: Beim Vollzugriff können die Parameter der zugewiesenen Quellen und Senken verwendet und verändert werden. Beim editiergeschützten Zugriff (Read-Only-Zugriff) können nur die Quellen für Aufschaltungen genutzt werden. Die Editierung der Parameter ist gesperrt. Kein Zugriff bedeutet, dass die Benutzerrechte vollständig gesperrt sind. Für den Anwender sind dann Ein- und Ausgänge sowie Bearbeitungskanäle nicht einmal sichtbar.
Benutzerrechte können im Rechnernetzwerk oder auf lokalen Bedienrechnern eingerichtet werden.
NEXUS im Rechnernetzwerk
NEXUS für gemeinsames Arbeiten: Die NEXUS-Bediensoftware kann auch für Rechnernetzwerke konfiguriert werden. Hier werden alle Bedienrechner über Windows vernetzt, sie greifen dann gemeinsam über einen (oder mehrere) Kommunikationsserver auf NEXUS zu. Die Netzwerkzugriffsrechte erlauben auch eine Einschränkung der Bedienung auf bestimmte Anwendergruppen.

