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TrueMatch RMC Analog / Digital WandlerStagetec Home
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Konzept

measuring protocol of XMAD

 

 

 

 

• Die Dynamik des Wandlers ist größer als die von allen gebräuchlichen Mikrofone.
• In der 28-Bit-Auflösung ist das gesamte Nutzsignal enthalten – vom Rauschen bis zur Clipgrenze des Mikrofons.
• Mit einer maximalen Eingangsspannung von 22 dBu kann der Wandler (bei 0 dB Verstärkung) praktisch nicht übersteuert werden und ist somit auch als Line-Eingang für übliche Studiogeräte einsetzbar.
• Auch kleine Pegel werden noch mit hoher Auflösung digitalisiert.
• Die Einstellung von Verstärkung und Signalbearbeitung erfolgt nach der A/D-Wandlung auf digitaler Ebene und hat keinen Einfluss auf die Signalqualität. Sie dient lediglich der Anpassung an die nachfolgende Verarbeitung und Aufzeichnung.

Pegel und Dynamik

Mit dem TrueMatch RMC wird erstmals die Dynamik des Mikrofons nicht durch den nachgeschalteten A/D-Wandler eingeschränkt. Der auf höchstes Qualitätsniveau ausgerichtete Anspruch wird durch das TrueMatch-Verfahren realisiert: Die Eingangsstufe ist bereits Teil des 28-Bit-Wandlers, während die weitere Signalbearbeitung – wie Trittschallfilter, Phasentausch, Übersteuerungsschutz-Begrenzer und Verstärkungseinstellung – erst auf der Digitalebene stattfindet.
Die Eingangsstufe hat ein Eigenrauschen von –137 dB (Quellwiderstand = 0 Ohm) und kann umschaltfrei Pegel bis 22 dBu verarbeiten. Hieraus ergibt sich ein Dynamikumfang von 159 dB. Dieser Dynamikumfang lässt sich theoretisch mit einer Auflösung von 26,5 Bit umsetzen.

 

Die im TrueMatch RMC eingesetzte 28-Bit-Wandlertechnologie erlaubt es zusätzlich, das Eingangsrauschen als »natürliches« Dithering zu nutzen und Quantisierungsgeräusche zu vermeiden.

Bei 26,5 Bit ist das Quantisierungsrauschen gleich dem Rauschen des A/D-Wandlers – es würde sich in der Summe eine Verschlechterung von 3 dB ergeben. Durch die Vergrößerung der Auflösung auf 28 Bit liegt das Quantisierungsrauschen etwa 10 dB unter dem Wandlerrauschen und ist damit praktisch nicht mehr hörbar. Hinzu kommt das Rauschen des Mikrofons, dessen theoretischer Wert 6 dB über dem Rauschen des A/D-Wandlers liegt – zuzüglich dem Rauschen, das durch die Umgebungsluft verursacht wird.

Das Gesamtrauschen von Eingangsstufe und Wandler ergibt zusammen einen Pegel von –134 dBu, der dem Rauschen eines 60-Ohm-Widerstands entspricht. Ein Mikrofon liefert bei einer Impedanz von 200 Ohm bereits einen durch diesen Widerstand hervorgerufenen Rauschpegel von etwa –128 dBu; hinzuzurechnen ist noch der Rauschanteil des Mikrofonverstärkers im Kondensatormikrofon. Der Rauschpegel des Mikrofons dominiert somit eindeutig im Gesamtrauschen! Die angegebene Dynamik von 153 dB resultiert daher aus dem Eigenrauschen des Mikrofons.


Zielformate

Wird auf dem Zielsystem mit einer Auflösung von 16 Bit aufgezeichnet, muss die Verstärkung entsprechend eingestellt werden, um die eingeschränkte 16-Bit-Dynamik nutzen zu können; in diesem Fall nur 96 dB. Um diese geringe Auflösung optimal zu nutzen, wird üblicherweise bei der Aufzeichnung auf eine Übersteuerungsreserve verzichtet. Das 16-Bit-Format sollte daher nur für die Erstellung der Endprodukte für Consumer-Formate – beispielsweise CD oder MD – Verwendung finden; eine Aufzeichnung für weitere Nachbearbeitungen ist vom Grundsatz her problematisch.
Mit einer Auflösung von 20 Bit steht dagegen bereits eine Dynamik von 120 dB zur Verfügung. Die Verstärkungseinstellung ist weniger kritisch: Bei 20 dB Aussteuerungsreserve (Headroom) bleiben noch 100 dB Dynamikumfang für das Nutzsignal, somit sind Probleme mit Übersteuerungen und Rauschen unwahrscheinlich.
Bei einer 24-Bit-Auflösung hingegen ist die Dynamik schon größer als beim Mikrofon! Das vom Mikrofon gelieferte Signal kann unbearbeitet aufgezeichnet werden. Pegelung, Filterung und sogar die Verwendung des Trittschallfilters können in die Nachbearbeitung verschoben werden. Pegelfehler bei der Aufnahme, die diese unter Umständen unbrauchbar machen (Übersteuerungen), gehören damit der Vergangenheit an. Ein ideales Werkzeug für die Bereiche Live-Recording, O-Ton, Reportage, Theater und generell für den Einsatz in Ü-Wagen.

TrueMatch

Die von Stage Tec patentierte TrueMatch A/D-Wandler-Technologie basiert auf einem Delta-Sigma-Verfahren mit 128-facher Überabtastung. Sie wird seit 1995 mit großem Erfolg in Stage Tecs NEXUS und CANTUS eingesetzt und ist jetzt auch für den TrueMatch RMC verfügbar.
Erstklassiges analoges Schaltungsdesign und moderne DSP-Technologie führen zu deutlichen Verbesserungen gegenüber bisherigen Wandlern:

TrueMatch RMC
 

› Hohe Dynamik Die Dynamik lässt auch in kritischen Situationen genug Reserve für die Aussteuerung.

› Homogenes Rauschspektrum Durch die gleichmäßige spektrale Verteilung ist das Eigenrauschen auch bei extrem niedrig ausgesteuerten Signalen kaum wahrnehmbar.

› Höchste Wandlergenauigkeit TrueMatch-Wandler sind mit einer permanenten Wandlerkorrektur auf Sample-Basis ausgestattet. Sie haben dadurch eine stabile, fast ideale Wandlerkennlinie bis in den Bereich niedrigster Pegel

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