Synchronisation
Alle Basisgeräte im Netz synchronisieren sich immer auf eine gemeinsame,
frei wählbare Taktquelle. Der Synchrontakt wird über die Glasfaserverbindungen
an jedes Basisgerät verteilt, sodass eine separate Wordclock-Verteilung entfällt.
Von der Steuerkarte XCPU wird der Synchrontakt in jedem Basisgerät aufbereitet,
um einen jitterarmen Basisgerätetakt sicherzustellen. Dieser Takt steht am
Wordclock-Ausgang jedes Basisgeräts zur Verfügung und kann beispielsweise
als Studio-Masterclock oder für externe Maschinen benutzt werden.
Der Verzicht auf eine separate Wordclock-Verteilung vereinfacht die Installation
bei weiträumigen Systemen und im mobilen Einsatz.
Abtastfrequenzen
Das NEXUS-Koppelfeldsystem läuft mit den in der Praxis gängigen Abtastfrequenzen
von 44,1; 48; 88,2 und 96 kHz. Die Abtastfrequenz des Basisgerätenetzes
wird von einem Bedienrechner aus mit der NEXUS-Software eingestellt.
Abtastratenwandler
Für den Anschluss von Geräten, die zum Systemtakt nicht synchron laufen,
sind optional Abtastratenwandler für die verschiedenen digitalen Baugruppen
lieferbar.
Synchronquellen
Folgende Taktquellen können das Basisgerätenetz synchronisieren:
- der Wordclock-Eingang eines beliebigen Basisgerätes
- ein beliebiger digitaler Eingang des Systems
- der interne Taktgenerator eines Basisgerätes
- ein externes Videosignal
Das Taktsignal einer externen Quelle wird auf der Steuerkarte XCPU des entsprechenden
Basisgeräts aufbereitet, bevor es als jitterarmer Basisgerätetakt verwendet
und im System verteilt wird. |