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Funktionsprinzip
NEXUS-Basisgeräte und Glas-faserübertragung verwenden
ein digitales Zeitmultiplex-Verfahren (TDM – Time Division
Multiplex): Jedes Basisgerät verfügt über einen Audiodatenbus
mit 256 Timeslots und kann so gleichzeitig 256 verschiedene Signale
führen. Um die Anzahl der möglichen Aufschaltungen in großen,
vernetzten Systemen zu erweitern, werden diese Zeitscheiben entsprechend
den Anforderungen dynamisch vergeben.
Die jeweiligen Ein- und Ausgangs-baugruppen wandeln die Eingangssignale
in das interne Datenformat, legen die Daten in die Timeslots des
Audiodatenbus oder lesen sie aus. Dabei kann das gleiche Signal von
mehreren Baugruppen gelesen und verwendet werden.
Auch die Glasfaserverbindungskarte XFOC überträgt die 256 Signale
gebündelt
per Glasfaserleitungen zu anderen
Basisgeräten.
Die Steuerkarte
XCPU eines Basisgerätes steuert und überwacht alle Baugruppen
sowie alle Funktionen, einschließlich des TDM-Managements und
der Synchronisation. Die Steuerkarte ist auch für die Verwaltung
von Steuerinformationen des Audionetzwerks und Koppelfeldsystems
zuständig: Sie kommuniziert sowohl mit dem Anwenderinterface – dem
Bedien-PC – als auch über Glasfaserverbindungen mit
anderen Basisgeräten des Netzes. |