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DSPs & Controller
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Datenblatt
(127 KB)

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Signalprozessor XFAD
Baugruppe zur Überblendung von Audiosignalen
- autark ablaufende Überblendungen
- Summierer 8 in 8
- konfigurierbar für z. B. vier Monoblender oder zwei
Stereoblender
- Blenden von 40 ms bis 2.600 s (mehr als 40 min )
- anwenderdefinierbare Blendkurven
- Ausgänge zusätzlich pegelbar
- ab Softwareversion Matrix 5
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Entwickelt für die Praxis: Mit einem Koppelfeldsystem
wird üblicherweise auf eine andere Signalquelle
umgeschaltet. Häufig besteht in Schalträumen jedoch
der Wunsch, das Ausgangssignal mit einer weichen Überblendung
auf ein neues Leitungssignal zu »schalten«. Konventionelle
Problemlösungen, die auf Mischpulten oder frei konfigurierbaren
DSP-Baugruppen basieren, sind kostenintensiv und in der Bedienung
fehlerträchtig. Die speziell für diesen Anwendungsfall
neu konzipierte Baugruppe XFAD stellt eine kostengünstige
Alternative dar, die zudem für die einfache Bedienung
durch den Operator optimiert ist. Hierfür befindet sich neben
dem Signalprozessor auch ein Steuerprozessor
auf der Baugruppe XFAD, mit dem die Blendkurven unabhängig vom
System automatisch gefahren werden.
Das Abrufen der gespeicherten Blenden kann durch unterschiedliche,
frei definierbare Ereignisse erfolgen, zum Beispiel durch Schalten
von Relaiskontakten oder Setzen von Koppelpunkten.
Audioverarbeitung
Die Baugruppe bietet
acht Eingänge, die über die interne summierende Matrix
auf acht Ausgänge geschaltet werden können. Für flexible
Pegelblenden sind alle Eingänge mit getrennten Dämpfungsgliedern
versehen, die über einen Einstellbereich von 100 dB – zuzüglich
Stummschaltung – verfügen. Die hohe Auflösung der
Schrittweite (0,5 dB) ermöglicht eine präzise Einstellung.
Zur Vermeidung von Störgeräuschen wird bei Überblendungen
sogar eine noch höhere interne Auflösung von nur 0,125 dB
verwendet.
Alle Ausgänge sind unabhängig voneinander im Pegel einstellbar;
der Einstellbereich von –63…+30 dB erlaubt auch
weit reichende Pegelbeeinflussungen. Ferner ist für jeden Ausgang
ein Phasentausch verfügbar.
Mit den hardwareseitigen Ressourcen der Karte lassen sich beispielsweise
vier getrennte Monoblender oder zwei getrennte Stereoblender realisieren.
Blendkurven
Die Ausführung der Blenden erfolgt autark auf der XFAD. Die
Karte bietet acht unterschiedliche vordefinierte Blendkurven.
Um individuelle Blendverläufe ermöglichen zu können,
sind die Kurven mit jeweils 64 Stützstellen definiert.
Neben linearen oder logarithmischen Blenden lassen
sich so auch kreative eigenständige Formen definieren.
Wellenförmige Pegelwerte beispielsweise, die zwischen den Stützstellen
liegen und gehörrichtig dB-linear interpoliert werden .
Die Durchlaufzeit der Blenden kann über einen weiten
Bereich eingestellt werden: von 40 ms bis hin zu etwa 2.600 s
(softwareabhängig). Die Blenden lassen sich einzeln
oder gemeinsam synchron starten.
Die Zuordnung der Blendkurven zu den Dämpfungsgliedern
ist hardwareseitig frei wählbar.
Konfiguration
Die Konfiguration der Baugruppe – etwa das Einstellen der
Blendkurven oder die Verknüpfung zum Starten der Blenden – wird
mit einer gesonderten Servicesoftware einmalig vorgenommen. So bleibt
die Baugruppe beziehungsweise deren Funktion für den Anwender
weitgehend »unsichtbar«.
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| Spezifikationen
XFAD01 |
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Nachfolgende Daten sind teilweise
softwareabhängig und können je nach Softwareversion
abweichen; die Daten beschreiben die hardwareseitigen Merkmale
der Baugruppe. |
| Audiodaten |
24 Bit, NEXUS-Audiodatenformat |
| Abtastfrequenzen |
44,1 kHz, 48 kHz,
systemabhängig |
| Merkmale |
DSP-Baugruppe zum Blenden von
Audiosignalen, 8 Blendkurven mit je 64 Stützstellen, zwischen
den Stützstellen dB-lineare Interpolation der Dämpfung,
Blendzeiten 40 ms…2621 s, softwareabhängig,
Erkennung von Übersteuerungen |
| Eingänge |
8, NEXUS-Bus |
| Dämpfung der Blender: –100 dB…0 dB
in 0,5-dB-Schritten, zusätzlich Mute |
| Ausgänge |
8, NEXUS-Bus |
jeder Ausgang separat in 1-dB-Schritten
einstellbar –63 dB…+30 dB,
zusätzlich
Mute |
| Phasentausch je Ausgang |
| Matrix |
8 auf 8, summierend |
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