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Datenblatt
(241 KB)
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AES/EBU-Eingangskarte XER
4/8-kanalige Eingangskarte für AES/EBU-
und S/PDIF-Signale
- verarbeitet AES/EBU- und S/PDIF-Audiodaten
- Ausführung XER-M mit Stromversorgung, Steuerung und
mikrofonspezifischer Signalverarbeitung für digitale Mikrofone
nach AES-42 Mode 1
- 4 Stereokanäle
- transparente Übertragung aller Bits im AES/EBU-Format
- integrierter Signalprozessor
- einstellbarer Pegel ±20 dB je Eingangssignal
mit nachgeschaltetem schnellem Limiter
- Phasentausch
- interner Testsignalgenerator
- Abtastratenwandler
- unterstützt Legacy-Mode
(96/192 kHz)
- wahlweise mit XLR-, Cinch,
TosLink, RJ45, D-Sub- oder BNC-Steckverbindern
- unterstützt optional
optoXLer
- zertifiziert von Dolby® zur Übertragung von Dolby-E-Signalen
Dolby und das Doppel-D-Symbol sind eingetragene Warenzeichen von
Dolby Laboratories.
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XEOX
Option
für AES / EBU – LWL-Umsetzer
ausführliche Infos hier |
Die vierfach zweikanalige AES/EBU-Eingangsbaugruppe verarbeitet Audiodaten
nach AES/EBU- und S/PDIF-Spezifikation und wird wahlweise mit XLR-,
BNC-, Cinch- oder optischen TosLink-Steckverbindern geliefert. Für
den Einsatz in Festinstallationen sind auch RJ45- oder 15-polige D-Sub-Steckverbinder
verfügbar, bei denen alle Signalleitungen über einen gemeinsamen
Steckverbinder geführt werden.
Die vier Stereokanäle können unabhängig voneinander – auch
als Monokanäle – im NEXUS-System verteilt werden. |

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XER-M für Digitale Mikrofone
Für den Anschluss von digitalen Mikrofonen
entsprechend AES-42, Mode 1 ist die Baugruppenvariante
XER-M vorgesehen. Die Karte stellt nicht nur
die Stromversorgung (Digital Phantom
Power) für die Mikrofone bereit,
sondern bietet auch eine mikrofonspezifische
Signalverarbeitung wie Trittschallfilter,
Vordämpfung und Limiter. Der Pegel
ist bei dieser Ausführung im Bereich
-20…40 dB einstellbar.
Über die NEXUS-Bediensoftware lassen
sich die genormten Mikrofonparameter einstellen
und/oder darstellen, beispielsweise:
- Anzeige der Parameter »Factory ID«, »Model
ID« und »Serial
ID«
- Einstellung von Synchronisationsmodus,
Vordämpfung, EQ-Einstellungen
und
Richtcharakteristik
- Steuerung von Lichtsignalen
- Anzeige für drahtlose Mikrofone: »Low
Battery«, »Link Loss«, »Squelch«
Non-Audio und Legacy-Mode
Die XER erkennt Datenströme, die kein lineares PCM-Audiosignal
enthalten, und bietet die Möglichkeit, diese automatisch stummzuschalten
(Jumper).
Non-Audio-Formate lassen sich vollständig transparent im NEXUS-System übertragen
und beispielsweise über eine AES/EBU-Ausgangsbaugruppe XET ausgeben.
AES/EBU-Audiodaten im Legacy-Format (96/192 kHz) können
ebenfalls in die Eingänge der XER eingespeist werden. Das
in den beiden AES/EBU-Audiokanälen mit doppelter
Abtastfrequenz kodierte Monosignal
wird von der XER dekodiert und ist als normales Signal innerhalb
von NEXUS frei verfügbar.
Ferner können Legacy-Formate auch unbearbeitet und transparent
im NEXUS-System übertragen und wieder ausgeben werden, beispielsweise
in NEXUS-Systemen, die mit einer identischen Abtastfrequenz
arbeiten (z.B. 48 kHz).
Selbstverständlich können die Legacy-Formate auch über
Abtastratenwandler in die aktuelle NEXUS-Systemfrequenz
umgesetzt werden. Sie sind dann ebenfalls als normale Monosignale
im gesamten System verfügbar.
Integrierter Signalprozessor
Der serienmäßig integrierte Signalprozessor erlaubt
bereits im Systemeingang eine digitale Anpassung des eingespeisten
Audiosignals. So können beispielsweise Signale mit unterschiedlichem
Headroom angeglichen werden – für jedes Eingangssignal
unabhängig im Bereich von ±20 dB. Ebenfalls lässt
sich die Phasenlage der jeweiligen Signale drehen.
Um bei nachverstärkten Signalen Übersteuerungen
zu vermeiden, ist darüber hinaus ein fest eingestellter Limiter
implementiert, der als schneller Begrenzer ausgelegt ist: Die Anstiegszeit
beträgt 0 Samples. Da der Limiter erst bei einem Pegel
von –0,06 dBFS anspricht, werden unerwünschte Signalbeeinflussungen
normaler Arbeitspegel sicher ausgeschlossen.
Synchronisation
Jeder Stereoeingang der Baugruppe kann als Synchronquelle
für das gesamte NEXUS-System gewählt werden.
Zur Anpassung an nichtsynchrone Quellen ist die Karte mit Abtastratenwandlern
bestückt, die bei Bedarf für jedes Stereopaar getrennt
aktiviert oder wahlweise automatisch zugeschaltet werden können.
Ein zuverlässiges Schaltverhalten im automatischen Modus
wird über eine große Bewertungsphase gewährleistet.
Die bisher durch Abtastratenwandler verursachte Qualitätsminderung
des Audiosignals wird durch die neu eingesetzte Technologie deutlich
minimiert. Die Wandler verarbeiten nun die volle AES/EBU-Audiodatenbreite
von 24 Bit und bieten einen Dynamikumfang von 140 dB(A).
Eine autarke synchrone Verkopplung einer AES/EBU-Ausgangsbaugruppe
XET mit einer AES/EBU-Eingangsbaugruppe XER ist unabhängig
vom NEXUS-Systemtakt auf Wunsch auch möglich. Bei dieser
Sonderlösung werden die betreffenden Baugruppen mit einer zusätzlichen
Leitung verbunden. Die Audiosignale können – über Abtastratenwandler – selbstverständlich
auch weiterhin im NEXUS-Netzwerk genutzt werden.
Zusatzdaten
Die Zusatzdaten der eingespeisten Signale können bei abgeschaltetem
Abtastratenwandler im Stereomodus vollständig und transparent
im NEXUS-System übertragen werden. Ferner bietet NEXUS die Möglichkeit,
Zusatzdaten für synchrone oder asynchrone Quellen durch die
XCPU neu zu generieren.
Einige NEXUS-Ausgangsbaugruppen bieten zudem die Wahl, diese übertragenen
Zusatzdaten auszugeben oder neue Daten zu erzeugen. Die Baugruppe
XER-M wertet ebenfalls den vom Mikrofon gesendeten Kanalstatus
und die Statusdaten aus.
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| Audioparameter
Abtastratenwandler |
| Daten |
24 Bit
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| Sampling Ratio |
1:8 (up), 7:1 (down) |
| Signalverzögerung |
max. 0,7…3 µs
(FSin = 50 kHz) |
| Dynamik |
typ. 140 dB(A) bei -60 dB
Eingangssignal |
| THD+N |
–120 dB bei 0 dBFS,
20 Hz…FSout |
| Passband Ripple |
max. ±0,016 dB
bei 0,4535 FSout |
| Stopband Attn. |
min. 120 dB bei 0,5465 FSout |
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