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Die Verbindung von Basisgeräten untereinander erfolgt über
konventionelle Duplex-Glasfaserkabel, die an die Baugruppe XFOC
angeschlossen werden. Über diese Verbindung werden alle für
den Betrieb des Audionetzwerks notwendigen Audio- und Steuerdaten
gemeinsam übertragen – eine
weitere Verkabelung ist nicht notwendig.
Die Baugruppe stellt zwei unabhängige bidirektionale Ports mit
je 128 Audiokanälen zur Verfügung, an denen beispielsweise
unterschiedliche Basisgeräte angeschlossen werden können.
Der zusätzliche Port kann auch zur Erweiterung der Kanalzahl
oder für eine redundante Signalverteilung genutzt werden.
Die
Glasfaserverbindungskarte bietet zwei unabhängige
Ports mit jeweils 128 Eingängen und 128 Ausgängen.
256 Audiokanäle mit einer XFOC
Eine Glasfaserverbindungskarte erlaubt die gleichzeitige Übertragung
von 2 × 128 Audiokanälen. Werden beide Ports
der Karte genutzt, sind alle im Basisgerät verfügbaren
Timeslots bereits mit einer Baugruppe XFOC übertragbar.
Für individuelle Anforderungen lassen sich
Basisgeräte auch mit mehreren Glasfaserverbindungskarten
ausstatten, etwa zum Anschluss weiterer Basisgeräte oder
zur Realisierung redundanter Verbindungen.
Die Audiokanäle werden mit einer vollen 30-Bit-Auflösung
(24-Bit-Audio und Zusatzinformationen) unkomprimiert über
die Glasfaser übertragen. Hierdurch sind beispielsweise
AES/EBU-Signale vollständig und transparent zwischen zwei
Basisgeräten austauschbar.
Auch Steuerdaten über Glasfaser
Die Steuerdaten bilden einen transparenten, zu Audio- und Synchrondaten
asynchronen Übertragungskanal, der gepuffert wird. Verwendet
werden die Steuerdaten hauptsächlich für die Kommunikation
der Basisgeräte untereinander, sie können aber auch Zusatzdaten
im NEXUS-Netzwerk verteilen.
Synchroninformationen
Die Synchroninformationen des über die Glasfaserleitung übertragenen
Signals enthalten sowohl den internen Wordclock als auch den
Bustakt des sendenden Basisgerätes. Jedes Basisgerät
kann zu einer beliebigen Glasfaserverbindung synchronisiert
werden. Der interne synchronisierte Wordclock steht zusätzlich
am Wordclock-Ausgang der jeweiligen Steuerkarte XCPU für externe
Geräte zur Verfügung. In einem NEXUS-Netz kann daher ein
Basisgerät als Master dienen, auf das sich alle anderen Basisgeräte über
die Glasfaserverbindungen synchronisieren – eine externe
Wordclock-Verbindung zwischen den Basisgeräten wird nicht benötigt.
Laufzeitausgleich
In einem NEXUS-Netz können Glasfaserleitungen unterschiedlichster
Länge gleichzeitig installiert sein, von nur wenigen Metern
bis hin zu mehreren Kilometern. Die durch die Glasfaserlaufzeit bedingte
Phasenlage des Wordclocks wird zwischen verschiedenen Basisgeräten
angepasst: Die als Zentrale dienende Baugruppe XFOC ermittelt die
Phasenlage des empfangenen Datenstroms beziehungsweise
des Wordclocks zum Systemtakt und gleicht Differenzen aus.
Übertragungssicherheit
Gleich mehrere Faktoren definieren die äußerst störungsresistente,
zuverlässige und problemlose Signalübertragung innerhalb
des Audionetzwerks:
› Glasfasertechnologie Durch die Anwendung von
Glasfasern
ergibt sich eine vollständige galvanische Trennung der Basisgeräte
untereinander. Außerdem sind die Verbindungen absolut unempfindlich
gegenüber statischen und elektromagnetischen Störungen
und haben materialabhängig eine hohe Feuerbeständigkeit.
›
Fehlererkennung Das System erkennt selbstständig fehlende
Verbindungen, sowie Fehler bei Synchronisation, Empfangspegel und
Dekodierung.
›
Redundanz Erhöhte Sicherheit kann durch redundante Glasfaserverbindungen über
dieselbe oder eine andere Baugruppe XFOC erreicht werden. Im Fehlerfall
kann eine automatische Umschaltung zwischen Haupt- und Redundanzverbindung
durch die Steuerkarte erfolgen.
›
Unabhängige Ports Durch den weitgehend unabhängigen
Aufbau der beiden Ports der Baugruppe wird eine hohe Sicherheit gegen
Hardwarefehler bei Redundanzbetrieb über dieselbe Karte erreicht.
Eine Schnellumschaltung ohne Datenverlust wird durch die Speicherung
des letzten Audio-Abtastwertes ermöglicht.
›
Signierter Datenstrom Für den in Blöcke aufgeteilten
Datenstrom wird eine Signatur gebildet, die der Empfänger verifiziert.
Im Störungsfall können hierdurch die Baugruppe oder der
betreffende Kanal stumm geschaltet werden.
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