AES Wien: STAGETEC AURUS mit neuem Komfort
Software-Release 2.65 vorgestellt / Mehr Komfort und
Zeitgewinn bei der Konfiguration / OLED Displays im Kanalzug
Berlin, Mai 2007: Mit einem neuen Software-Release
2.65 und einer überarbeiteten Bedienoberfläche präsentierte STAGETEC
seine erfolgreiche Großkonsole AURUS auf der 122. AES in Wien. Das Software-Release
stellt drei neue Komfortfunktionen bereit, mit denen sich AURUS noch bequemer und
effizienter einsetzen lässt: Einen Offline-Editor der die Konfiguration der
Konsole unter einem handelsüblichen Windows-PC ermöglicht, ohne auf das
Pult selbst Zugriff zu haben. Einen Offline-Modus für die Konfiguration der
NEXUS-Peripherie unabhängig von deren Vorhandensein und eine Bedienfelderweiterung
(„virtuelle Oberfläche“), dank der sich AURUS nun über abgesetzten
PC und WLAN fernsteuern lässt. Hardwareseitig lösen grafikfähige OLED
Displays zur Anzeige der Kanal- und Layerkonfiguration im Kanalzug die bisherigen
Matrixdisplays ab. Das neue Software-Release wird ab sofort mit jedem AURUS ausgeliefert,
ein Update für Bestandskunden ist kostenlos erhältlich. Die neuen OLED
Displays werden voraussichtlich ab Sommer verfügbar sein.
Offline-Editor: AURUS-Konfiguration ohne Pult
Speziell Anwender in häufig wechselnden Produktionsumgebungen werden die neuen
Offline-Konfigurationsmöglichkeiten des AURUS schätzen, bieten sie doch
handfeste Zeit- und Kostenvorteile bei eng getimten Produktionen – etwa auf
dem Ü-Wagen oder bei Live-Events. So gestattet der neue Offline-Editor die Konfiguration
eines AURUS bereits dann, wenn dieses noch gar nicht vor Ort ist, sondern noch auf
einer anderen Produktion eingesetzt wird. Sämtliche Konfigurationsaufgaben wie
Kanalzuweisungen, Summen- oder Gruppenbildungen und ähnliches werden in dem
einfach zu bedienenden Stand-Alone-Editor unter Windows-PC vorgenommen und auf USB-Stick
als Projekt gespeichert. Das Projekt kann wie jedes im Pult erzeugte Projekt geladen
werden. Ebenso ist es möglich, Projekte aus dem Pult zu importieren und im Off-Line-Editor
weiter zu verarbeiten. Die aktuelle Hardwarekonfiguration des jeweiligen AURUS ist
im Editor enthalten und wird bei Updates oder Konfigurationsänderungen aktualisiert.

Offline-Modus: NEXUS-Konfiguration ohne Wartezeit
Ähnlich zeitsparend gestaltet sich Konfiguration des NEXUS-Audionetzes, wenn
sie über die Zentralbedienung des AURUS erfolgt. Bisher ließen sich Koppelpunkte,
Filtereinstellungen und andere Parameter für das Audionetz nur dann setzen,
wenn die NEXUS-Hardware tatsächlich mit dem Mischpult verkabelt war. Besonders
in der Außenübertragung führte dies gelegentlich zu Wartezeiten für
das Team auf dem Ü-Wagen, da mit dem Setup des Audionetzwerkes erst begonnen
werden konnte, wenn alle NEXUS-Stageboxen installiert waren. Im neuen Offline-Modus
unter 2.65 kann die Konfiguration hingegen sofort beginnen, da dieser Modus fehlende
NEXUS-Basisgeräte simuliert. Nach Anschluss der Stageboxes können die vorbereiteten
Einstellungen ohne Zeitverlust geladen werden.
Virtuelle Oberfläche: Mischen über abgesetzten
PC
Eher für Beschallung und Theater ist die dritte Komfortfunktion interessant,
die STAGETEC für AURUS vorstellte: Über eine virtuelle Bedienoberfläche
unter abgesetztem Windows PC ist das Pult ab sofort fernsteuerbar. Die Bedienfelderweiterung
stellt ausgewählte Bereiche der Pultoberfläche auf dem Bildschirm zum Beispiel
eines angeschlossenen Laptops dar und gestattet die Bedienung von Fadern, Drehgebern
oder Drucktasten mit der Maus. Auch die Signalisation im Kanalzug entspricht der
Darstellung in der Konsole. Die Verbindung zu AURUS wird über Ethernet oder
WLAN hergestellt. Gerade WLAN macht es einfach, zum Beispiel während einer Probe
in Theater oder Musical eine Mischung vom Saal aus zu fahren und sie so zu überprüfen
und zu verbessern.
OLED-Displays: Klartext im Kanalzug
Serie in der Hardwarebestückung werden voraussichtlich ab Sommer neue, so genannte
OLED-Displays (OLED steht für organische LED) im Kanalzug sein. Diese Displays
können im Unterschied zu den bisher verwendeten Matrix-Displays auch Arabische,
Chinesische, Japanische oder Kyrillische Schriftzeichen darstellen und zielen somit
besonders auf AURUS-Kunden im Ausland. Besteller können künftig wählen,
welche zweite Sprache zusätzlich zur Standardversion Englisch ab Werk installiert
werden soll. |