AES Wien: DELEC-Intercom auf Wachstumskurs
Zur AES meldet der Kommunikationsspezialist aus Göllheim
einen starken Jahresauftakt
Göllheim, Mai 2007: DELEC, Hersteller
digitaler Intercom-Anlagen in der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP, befindet sich
auf Wachstumskurs. Laut DELEC-Geschäftsführer
Donald Dilocker rechnet das Rheinland-Pfälzische Unternehmen für Kommunikationstechnik
bereits jetzt mit einem überdurchschnittlich erfolgreichen Geschäftsjahr
2007. Gründe sind eine sehr gute Auftragsentwicklung im Markt für Theater
sowie ein konstant gutes Geschäft auf den wichtigen inländischen und europäischen
Märkten in der Sparte Broadcast.
In der Sparte Theater hat DELEC gerade ein prominentes Projekt
für die Bühnen
der Stadt Gera in Thüringen abgeschlossenen: Nach mehrmonatiger Generalsanierung
wurde das landeseigene Haus Ende April wieder eröffnet. Die Inspiziententechnik
setzt auf eine leistungsstarke ORATIS-Anlage von DELEC in einem 9-HE Matrixrahmen.
Besonderheit ist eine höchst aufwändige Logikschaltung zur Steuerung der
Lichtsignalisation über die Intercom. Wunsch des Theaters war es, seine etwa
90 Rotlichtschaltungen in acht frei konfigurierbaren Gruppen zusammenfassen zu können. „Mit
Hilfe unseres in der Konfigurationssoftware integrierten Logikmoduls IcconXP war
die Umsetzung dieses Kundenwunsches völlig unproblematisch“, erklärt
Dilocker. Ähnlich unaufwändig war es, das Bedienkonzept einer klassischen
Rufanlage mit Rufkreisvorwahl für die Sprechstellen zu implementieren. Auch
das ein Kundenwunsch, der ohne Quellcodeänderung rasch und komfortabel über
das IcconXP Logikmodul realisiert wurde.
In der Sparte Broadcast präsentiert sich DELEC zur AES mit zwei prominenten
Projekten für die Bundeswehr und Deutschlands größte Rundfunkanstalt,
den WDR. Dieser erhält für den Einsatz in der Außenübertragung
ein mobiles Intercomsystem mit 15 Sprechstellen, das während des 31. Evangelischen
Kirchentages Anfang Juni in Köln erstmals zum Einsatz kommen wird. Die Entscheidung
zugunsten DELEC fiel aufgrund der offenen, SQL-basierten Systemarchitektur von ORATIS
und den daraus resultierenden vielfältigen Möglichkeiten der Ansteuerung. „Wir
haben bereits ein vergleichbares System an den SWR geliefert. Anlässlich einer
gemeinsamen Produktion mit dem SWR war der WDR von dessen Flexibilität sofort
begeistert“, erzählt Donald Dilocker. Nach einem Update des SWR-Systems
sollen beide Anlagen zukünftig zu einem System zusammengeschlossen werden können
und über den Gerätepool der ARD auch anderen ARD-Anstalten zur Verfügung
stehen.
In gewissem Umfang mobil ist auch die Verwendung von ORATIS
bei der Bundeswehr: Sie erhielt in der ersten Jahreshälfte sieben DELEC-Systeme für Produktionscontainer
ihrer streitkräfteeigenen Medien. Ein achtes System wurde kurz vor Messestart
beauftragt. Die Container sind ausgestattet mit kompakten ORATIS-Anlagen und dienen
als mobile Produktionsstudios unter anderem während der Auslandseinsätze
der Bundeswehr. „Das Projekt ist bereits der vierte Auftrag für die Medien
der Bundeswehr in wenigen Jahren und damit natürlich ein Vertrauensbeweis, der
uns besonders freut“, kommentiert Dilocker, der auch im internationalen Broadcast-Markt
noch wachsen will: „Wir haben in 2006 mit der 1400-Ports Intercom im neuen
BBC-Funkhaus in London ein echtes Leuchtturmprojekt fertig gestellt, das große Überzeugungskraft
besitzt und unsere Präsenz im europäischen Ausland gestärkt hat“,
erklärt er. „Damit haben wir eine hervorragende Basis für weiteres
Auslandswachstums geschaffen.“ |