(2005)

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Bei der spektakulären Broadway-Show von Elton John und
Tim Rice sorgt ein AURUS der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP für den perfekten
Ton
Wenn „AIDA – Das Musical“ von Elton John und Tim
Rice am 19. November 2005 seine Tournee durch den deutschsprachigen Raum in München
startet, wird es erstmals mit einem AURUS als Tourmischpult live abgemischt. „Wir
freuen uns sehr, dass AURUS bei diesem prominenten Musical den Ton angeben darf.
Damit beweist das Mischpult einmal mehr, wie gut es für Live-Einsätze geeignet
ist“, kommentiert Stephan Salzbrenner, einer der Geschäftsführer
der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP, das Projekt.
Derzeit wird die gesamte Ausstattung des Musicals, von den Kulissen
und der Bühnentechnik bis zur Ton- und Lichttechnik, tourneetauglich gemacht.
Dafür hat die STAGE ENTERTAINMENT, die Produzentin des Musicals in Deutschland,
eigens ein großes TV-Studio als Probenhalle im Coloneum in Köln angemietet.
Hier wird die gesamte Technik in road-taugliche Racks eingebaut, werden Aufbauten,
Traversen und Zugtechnik für alle denkbaren Situationen in den zukünftig
bespielten Theatern auf das Musical zugeschnitten. Hier wird auch zum ersten Mal
das AURUS in die Tonanlage integriert. Schnell und einfach, wie sich Christian Fuchs,
Projektleiter der SALZBRENNER STAGETEC MEDIAGROUP, erinnert: „Nach knapp zwei
Stunden war ich mit dem Aufbau von AURUS und den dazugehörenden NEXUS Basisgeräten
fertig und das System spielte.“ Fuchs begleitet das Musical auch bis zu seiner
ersten Station in München und bringt dafür eine jahrelange Erfahrung als
Sounddesigner und Toningenieur bei Live-Produktionen mit.
Bis zur Premiere in München wird er die Mischung im AURUS in
Snapshots abspeichern und so vorbereiten, dass man sie halbautomatisch für jede
Vorstellung wieder abrufen kann. Dabei setzt er vor allem auf zwei neue Funktionen
des AURUS: Auf SnapMix, das auch komplexe dynamische Übergänge in die Theaterautomation
einbindet und auf die neue Simulation von VCA-Gruppen. „Die Bedienung von AURUS
im Live-Betrieb ähnelt sehr der einer gut durchdachten Analogkonsole, allerdings
mit den Möglichkeiten der vollständigen Automation und mit exzellenten
Tonqualitäten“, meint Christian Fuchs.

Neben AURUS, NEXUS STAR und einem NEXUS Basisgerät im Effektrack,
das am Mischplatz im Saal aufgebaut ist, wurden noch drei weitere NEXUS Basisgeräte
installiert. Eines wurde im Rack für die 28 Drahtlosstrecken der Schauspieler-Mikrofone
eingebaut, wo es mit 32 analogen Eingängen und acht analogen Ausgängen
als Anschlussfeld zur Verfügung steht. Im Orchester steht eine weitere Einheit,
die mit 48 TrueMatch-Mikrofoneingängen versehen ist und 24 analoge Ausgänge
für das In-Ear-Monitoring bietet. Schließlich wird das Musical ausschließlich
mit live gespielter Musik aufgeführt. Auch für die Speisung der größtenteils
aktiven Lautsprecher wurde ein NEXUS Basisgerät integriert. Es ist im Verteiler-Rack
für die Beschallung untergebracht. Um die Verkabelung in den Racks einfach,
kompakt und übersichtlich zu halten, sind bis auf die Mikrofoneingänge
alle I/Os mit Sub-D-Verbindern angeschlossen. Dadurch konnte jedes der vier NEXUS
Basisgeräte in einen kleinen, nur drei HE großen Rahmen eingebaut werden.
NEXUS und AURUS sind dabei über eine spezielle, road-taugliche
Glasfaser mit besonders robusten und stabilen Verbindern vernetzt. Gerade die Glasfaserverkabelung
ist bei Touren ein echter Vorteil: Sie ist leicht und dünn verglichen mit klassischem
Kupfer-Multicore-Kabel und lässt sich damit extrem schnell und einfach verlegen.
Einmal eingezogen, kann man das Kabel auch für andere Zwecke nutzen. Bei „AIDA – Das
Musical“ wird zum Beispiel die Datenleitung zur Steuerung der Endstufen über
NEXUS weitergeleitet, vom Laptop am Mischplatz bis zu den Endstufenracks in Bühnennähe.
Das geht so einfach und problemlos, dass man nun auch darüber nachdenkt, die
Steuersignale für die Lichtanlage über NEXUS zu senden.
Ein Schwerpunkt von AURUS und NEXUS auch bei anderen Kunden ist
der Live-Einsatz – nicht zuletzt wegen ihrer außerordentlichen Kompaktheit
und Flexibilität. Die Entscheidung für AURUS bei „AIDA – Das
Musical“ fiel außerdem wegen seiner bekannten und erprobten Zuverlässigkeit,
die sich nun auch „on the road“ beweisen wird.
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