Software
Die vielen Anwendern vertraute Windows-Bedienphilosophie ermöglicht
eine schnelle Einarbeitung. Während der Produktion wird der Konfigurationsrechner
dann nicht mehr benötigt – die Konsole läuft autark.
Bei der Mischpultkonfiguration werden im Wesentlichen die folgenden
Parameter festgelegt:
- das Eingangs- und Ausgangsrouting
- die Festlegung der Reihenfolge der Signalverarbeitung in den Kanälen,
Gruppen, Summen
- die Zuordnung der Kanäle zu den unterschiedlichen Layern
- die Master-Slave-, Stereo-Link-Verkopplungen von Audiokanälen
Die vom Anwender erstellten Konfigurationen können im Rahmen
der Projektverwaltung in jeder Produktionsphase gespeichert und wieder aufgerufen
werden. Durch Laden einer Projektdatei kann das Mischpultsystem in den gespeicherten
Zustand zurückversetzt werden. Die Dateien lassen sich – eine identische
Hardwarekonfiguration vorausgesetzt – auch zwischen
unterschiedlichen Konsolen austauschen.
Zusätzlich ist ein vollständig funktionstüchtiges Standardprojekt
permanent in der Konsole abgelegt. Es kann als Basis für neue Projekte
dienen oder bei einer eventuellen Rechnerhavarie die Weiterarbeit
mit dem Mischpult ermöglichen. Für den schnellen Zugriff können
weitere Projekte auf Tasten in der Zentralbedienung gelegt werden. Solche vordefinierten
Projekte erleichtern zudem auch den im Umgang mit AURUS wenig erfahrenen Anwendern
die Nutzung des Mischpultsystems. |