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AURATUS XL
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AURATUS XL

 

Prospekt
AURATUS
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Die Ausführung »XL« des AURATUS-Mischpultsystems berücksichtigt die Nachfrage nach höheren Kanalzahlen. AURATUS XL ist ähnlich kompakt gebaut und leicht zu bedienen wie AURATUS, bietet aber mit bis zu max. 140 Audiokanälen mehr Signalbearbeitungskapazität. Auch die Busstruktur wird durch die höhere Prozessorleistung erweitert und mit je acht Summen und Gruppen sowie je 16 Aux-Wegen und N-1-Summen ausgeführt.

Auf Wunsch sind für die XL-Version breitere Konsolenrahmen (max. 40 Fader) lieferbar, die weitere Bedienzüge (Fader-, Multifunktions- und TFT-Bedienkassetten) aufnehmen können.

AURATUS XL bietet, im Gegensatz zu AURATUS, eine Szenenautomation, in der sich Snapshots ablegen und während der Aufführung oder der Produktion sequenziell überblendend abrufen lassen. Diese Funktion macht die XL-Version für einen Einsatz als Theatermischpult interessant.

AURATUS at WDR

Hardware

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden AURATUS-Versionen liegt in den verwendeten DSP-Karten: Während das 54-Kanal-AURATUS nur eine 3-HE-Prozessorkarte in einem NEXUS-Basisgerät erfordert, braucht die XL-Version mit ihren 140 Kanälen drei 6-HE-Karten, die in einem NEXUS STAR untergebracht sind.

Der Router bietet eine außerordentlich hohe Routing-Kapazität und kann mit MADI- und/oder Glasfaserkarten bestückt werden, die die Schnittstellen zur Studioperipherie oder zu NEXUS-Basisgeräten bereitstellen.

Die Mischpultbaugruppen (RMD) haben im NEXUS STAR über den internen sternförmigen Bus Zugriff auf alle gewünschten NEXUS-Ein- und -Ausgänge. Für den Anwender ist die Bedienung gewohnt einfach: Er schaltet in Matrixfenstern die gewünschten Quellen auf die gewünschten Senken – um das interne Routing kümmert sich das NEXUS-System.

Neben den RMD-Prozessorkarten benötigt die XL-Version noch eine AURUS-RMC-Karte für die Mischpultsteuerung. Sie übernimmt die Steuerung der DSP-Karten und der Speicherung aller Mischpulteinstellungen.

Software

Aufgrund der anderen (DSP-)Hardware ist eine eigenständige Software notwendig. Die Firmware (interne Steuer- und DSP-Software) bleibt für den Anwender unsichtbar, die Konsole und deren Bedienung unterscheiden sich nicht von der Standardversion des Mischpultes. Das Konfigurationsprogramm von AURATUS XL weicht jedoch von der Standardversion ab; die Aufschaltung der Ein- und Ausgänge auf die Mischpultressourcen wird beispielsweise in diesem Programm vorgenommen, und auch die Bedienung der Szenenautomation ist nur mit dieser Software möglich.

Konfiguration

Während bei der AURATUS-Standardausführung die mit dem PC offline erstellte Konfiguration auf eine Speicherkarte geschrieben wird, die dann in die AURATUS-Mischpultbaugruppe eingesetzt werden kann, ist die Konfiguration des AURATUS-XL-Systems ausschließlich online möglich. Dazu wird ein Konfigurations-PC mit der Mischpultprozessor- Baugruppe (RMC) verbunden und die Konfigurationsdaten werden dort gespeichert und bleiben auch nach dem Aus- und Einschalten erhalten.

Die optionale Bedienung des NEXUS-Systems ist ebenfalls vom Konfigurationscomputer
aus möglich, kann aber wie bei NEXUS gewohnt auch von anderen PCs aus erfolgen, die an weiteren Basisgeräten oder auch am NEXUS STAR angeschlossen sind. Die Konfiguration des Mischpultes ist hingegen ausschließlich mit dem an der RMC angeschlossenen PC möglich.

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